Am Mittwoch, den 16. September, lud die Innung der Vorarlberger Friseure zur Frisurentrendshow ins Casino Bregenz.
Im Mittelpunkt standen aktuelle Farben und Techniken – aber auch das, was einen Branchenevent ausmacht: Kolleg:innen treffen, sich austauschen, Kontakte pflegen und neue Impulse mitnehmen.
Für den fachlichen Input sorgte Stargast Martin Dürrenmatt, achtfacher Hairdressing-Weltmeister und international renommierter Friseur aus der benachbarten Schweiz. Er zeigte verschiedene Farbtechniken und Looks und erklärte auch, wie sie umgesetzt werden. Es ging also nicht nur ums Zuschauen, sondern vor allem darum, die Techniken zu verstehen und Anregungen für die eigene Arbeit mitzunehmen.
Neben den Trends wurde auch über ein Thema gesprochen, das die Branche derzeit beschäftigt: Wie kann der Friseurberuf für die nächste Generation attraktiv bleiben?
„Die Arbeitswelt hat sich verändert – und damit auch die Vorstellungen junger Menschen von ihrem Berufsleben. Acht Stunden am Tag, sechs Tage die Woche an Kund:innen zu arbeiten, ist für viele heute kein Modell mehr, das sie sich für ihre Zukunft vorstellen können. Hier braucht es neue Ideen und ein Umdenken – bei den Arbeitszeiten, im Berufsalltag und auch in der Ausbildung“, betont der Innungsmeister der Friseure Günther Plaickner.
„Wir sind jeden Tag nah an den Salons und wissen, was die Branche bewegt. Veranstaltungen wie diese bringen Menschen zusammen, schaffen Austausch und geben neue Impulse – genau das braucht die Branche“, sagt General Manager von Kao Goldwell, Marco Felice. Die Frisurentrendshow bot damit neben den fachlichen Impulsen auch Raum für Gespräche über die Zukunft des Friseurhandwerks.









