Zwei Tage, neue Perspektiven und wertvolle Impulse für die Zukunft des Friseurhandwerks.

Am 24. und 25. Oktober 2026 lud GLYNT zum diesjährigen Benchmarking Kongress ins Hamburger Empire Riverside Hotel ein. Unter dem Motto „Blick nach vorn“ kamen Salonunternehmerinnen und Salonunternehmer zusammen, um sich mit aktuellen Herausforderungen, unternehmerischen Entscheidungen und der Zukunft ihrer Branche auseinanderzusetzen. Zwei Tage, die mit unterschiedlichen Perspektiven, persönlichen Erfahrungen und praxisnahen Vorträgen zahlreiche Denkanstöße boten.
NEXT GEN – Unternehmensnachfolge mit Weitblick
Der erste Veranstaltungstag widmete sich einem Thema, das viele Friseurunternehmen früher oder später beschäftigt: der Unternehmensnachfolge. Wie gelingt ein erfolgreicher Generationswechsel? Welche Möglichkeiten bestehen, wenn eine familieninterne Nachfolge nicht infrage kommt? Und was gilt es bei der Übergabe eines Unternehmens zu beachten?
Nico Harich berichtete aus eigener Erfahrung über den Generationswechsel innerhalb eines Familienunternehmens und die damit verbundenen Chancen und Herausforderungen. Gabi Diemert-Pertsch und Franz Pertsch beleuchteten gemeinsam mit Robert Rode eine andere Perspektive: den Verkauf eines bestehenden Unternehmens und die Übernahme durch neue Eigentümer. Ergänzend gab Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Holger Püschel Einblicke in die wirtschaftlichen, steuerlichen und rechtlichen Aspekte einer Unternehmensübergabe.
MINDSET – Neue Impulse für den Salonalltag
Am zweiten Tag rückten die Menschen und ihre Zusammenarbeit in den Mittelpunkt. Ob Kommunikation, Mitarbeitermotivation, Positionierung oder Führung – die Vorträge zeigten unterschiedliche Ansätze, wie sich Salonunternehmen erfolgreich weiterentwickeln lassen.

Sabrina Poser verdeutlichte, welches Potenzial in einer strukturierten und professionellen Kundenkommunikation steckt. Achim Rothenbühler beschäftigte sich mit den Erwartungen und dem respektvollen Miteinander zwischen Salonteams und ihren Gästen. Wie Eigenverantwortung, Vertrauen und Motivation zu einem erfolgreichen Arbeitsumfeld beitragen können, zeigte Sylvia Knapp anhand ihres Salonkonzepts. Fabian Maier wiederum gab Einblicke in die konsequente Spezialisierung seines Salons und erläuterte, wie ein klares Profil die Wahrnehmung bei Kundschaft und Mitarbeitenden prägen kann. Den Abschluss des Benchmarkings gestaltete Führungsexperte Dr. Reinhard Sprenger. In seinem Vortrag über Klarheit in der Führung beschäftigte er sich mit Eigenverantwortung, Motivation und den Voraussetzungen erfolgreicher Zusammenarbeit.
Austausch, der über die Vorträge hinausgeht
Neben dem vielseitigen Programm war es vor allem der persönliche Austausch, der das GLYNT Benchmarking prägte. Zwischen den Vorträgen bot sich immer wieder Gelegenheit, eigene Erfahrungen zu teilen, unterschiedliche Ansätze zu diskutieren und neue Kontakte innerhalb der Branche zu knüpfen.
Mit dem Benchmarking schafft GLYNT einen Rahmen, der bewusst über klassische fachliche Weiterbildung hinausgeht. Im Mittelpunkt stehen unternehmerische Fragestellungen, neue Denkansätze und der gemeinsame Austausch über die Zukunft des Friseurhandwerks.
So gingen zwei intensive Veranstaltungstage zu Ende, die vielfältige Perspektiven eröffneten und zahlreiche Anregungen für die eigene unternehmerische Praxis mit auf den Weg gaben.









