22. Weltkongress der Intercoiffure

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22. Weltkongress der Intercoiffure

Osaka/Kyoto: Inspiration – Frisierkunst – Kultur & Freundschaften

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Es war ein besonderer Kongress an einem besonderen Ort. Die ungetrübte Freundlichkeit an allen Ecken, beginnend vom Shuttle am Flughafen, der Empfang in der Hotelhalle, beim Einchecken zum Kongress. Perfekte Organisation, 100%ige Pünktlichkeit und 20 Frisurenshows in 2 Tagen, die sich in handwerklicher Frisierkunst und kreativer Gestaltung aneinanderreihten. Das Gastgeberland Japan überzeugte mit Tradition und einer fast schon zu erwartenden Kimonoshow, aber auch mit tollen Schnittpräsentationen und … mit viel Bewegung im Haar. Interessant war in diesem Zusammenhang bei einem Salonbesuch in den Tagen nach dem Kongress die Tatsache, dass der Dauerwellanteil bei knapp 20% liegt und dabei geht es nur um große Bewegungen im Haar und nicht, wie man vermuten möchte, um ältere Damen.

Auch Österreich war aktiv vertreten. Dieses Mal nicht mit einer eigenen Show sondern unter dem Titel „Modern Alps“ gemeinsam mit Deutschland und der Schweiz hat man die Region Europa auf der Showbühne vertreten. Ähnlich wie bei den Weltkongressen 2008 in Rio oder 2012 in Rom bewies ein lange anhaltender Applaus der begeisterten Kongressteilnehmer die Qualität der Show. Unter der Leitung des für Europa verantwortlichen Modedirektors Marc Menden aus Zürich wurden eigens gestaltete Kleiderdesigns (von Berend Hendrik Voorhaar) produziert und mit einem klaren Bekenntnis zum Friseurhandwerk kreativ-avantgardistische, aber auch nachvollziehbare Frisurenkreationen gezeigt. Für Österreich frisierten Bernhard Neumayr und Hannes Steinmetz.

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Für die „Nachwuchgruppe“ der Intercoiffure, die Fondation Guillaume, durfte Claudia Grossegger (Siegerin des österreichischen FG-Awards aus dem Salon Intercoiffeur Mayer, Graz) gemeinsam mit 34 anderen jungen StylistInnen aus der ganzen Welt eine sehr bewegte Show frisieren. Auch ein Verdienst von Andreas Mayer, der für die FG in Österreich verantwortlich zeichnet und somit einmal mehr beweist, dass es sich auch für MitarbeiterInnen lohnt, in der Organisation und bei derartigen Wettbewerben aktiv mitzumachen. Natürlich durfte die „Award-Ceremony“ nicht fehlen. Verdiente Mitglieder wurden für ihre Ideen, ihren kreativen Beitrag im Beruf oder auch für die Organisation bedankt und geehrt. Bernhard Neumayr, seit mehreren Jahren Kassier von Intercoiffure Österreich und Mitglied des Modeteams wurde mit dem „Officer-Award“, der dritthöchsten Ehrung von Intercoiffure Mondial ausgezeichnet. Andreas Innfeld erhielt einen Academy Award für sein „video2hair“ Online-Schulungsprojekt und Peter F. Pfister wurde für seine Arbeit als Verantwortlicher des weltweiten Seminarprojektes sowie als Trainer gemeinsam mit seinem internationalen Trainerteam geehrt. Pfister wurde auch für drei weitere Jahre in das Weltpräsidium wiedergewählt.

Kein Weltkongress ohne Galaabend, der natürlich im Zeichen der Gastgeber stand. Japanische Trommler, eine Geigenvirtuosin begleitet von einem Flötenspieler und eine Vorführung von Gekos (früher Geishas) sorgte für eine sehr emotionale Stimmung, bei der die internationale Freundschaft Gleichgesinnter gefeiert und gepflegt wurde. Andreas Innfeld resümierte nach seiner 1. Weltkongressteilnahme „Schade, dass ich erst nach so vielen Jahren Mitgliedschaft erkennen konnte, wie wertvoll und wie intensiv die Verbindung und die Freundschaft der Intercoiffure über die Grenzen hinaus geht.“

Erfreulich war auch, dass zwei Fördermitglieder Österreichs als weltweite Partner in Osaka vertreten waren. GW-Cosmetics als Weltmarktführer mit RefectoCil und Hairdreams, die auch die Europa-Show und die Jugend maßgeblich unterstützten! Hierfür gilt es auch einmal ein deutliches DANKE zu sagen. Dieser Dank gilt aber auch den Sponsoren Österreichs (Wella, L´Oreal, Schwarzkopf, Goldwell, Redken und Sebastian), ohne diese Unterstütung, die Aktivitäten Österreichs seit Jahren nicht in der bisherigen Form möglich wären, wie Präsident Pfister betont. Pfister besuchte im Anschluss an den Kongress auch noch die Unternehmen des Japanischen Präsidenten Junjin Yamano, dessen Familie neben 100 Salons in ganz Japan auch eine Friseurschule mit 1.000 Schülern betreibt und den Regionspräsidenten für Asien, Eizo Kamomoto der in Tokio 12 Salons hat, um Ideen auszutauschen und über Aus- und Weiterbildung zu diskutieren.

sämtliche Bilder
© Intercoiffure Mondial – Egbert Krupp (D) &
© Intercoiffure Europe – Eduard Meltzer (CH)

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