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Friseurbranche unter Druck – Bundesinnungsmeister Wolfgang Eder fordert Entlastung für Betriebe!

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Friseurbranche unter Druck – Bundesinnungsmeister Wolfgang Eder fordert Entlastung für Betriebe!

Am 3. Juni lud die Bundesinnung der Friseure zum Pressegespräch in die Wirtschaftskammer Österreich.

Bundesinnungsmeister KommR Mst. Wolfgang Eder machte dabei auf die aktuellen Herausforderungen und die zunehmende Belastung der Branche aufmerksam.

Gemeinsam mit Mag. Stefan Jenwein von der Gesellschaft für Angewandte Wirtschaftsforschung und Dr. David Pfarrhofer, Vorstand des Market Instituts, wurden aktuelle Zahlen und Analysen zur wirtschaftlichen Situation der Friseurbranche sowie zu den möglichen Auswirkungen einer Senkung der Mehrwertsteuer präsentiert.

Deutlicher Rückgang bei Beschäftigten und Lehrlingen

Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten in der Branche ist seit dem Jahr 2010 von 19.952 um ein Viertel auf aktuell 15.534 (minus 22 % seit 2019) gesunken.

Bei den Lehrlingen wurde im selben Zeitraum ein Minus von 57 Prozent auf 2.203 (minus 35 % seit 2019) verzeichnet. Gleichzeitig stieg die Zahl der aktiven Mitgliedsbetriebe um 47 Prozent auf aktuell 10.415, was vor allem auf den Zuwachs bei Einpersonenunternehmen (EPU) zurückgeführt wird. Der EPU-Anteil liegt bei den Friseuren mittlerweile bei 57,8 Prozent (2010: 36,5 %) und stieg mit +4,2 % über dem Österreich-Schnitt aller Branchen (+3,9 %).

Herausforderungen

Im Jahr 2025 verzeichnete die Branche einen preisbereinigten Umsatzrückgang von 3,4 %. Im ersten Quartal 2026 meldeten bereits 33 Prozent der Betriebe Umsatzrückgänge.

Als größte Herausforderungen für Betriebe werden Steuern und Abgaben (60 Prozent), gefolgt von Preissteigerungen bei Rohstoffen und Material (52 Prozent) sowie Preissteigerung bei Energie (45 Prozent) genannt.

„Der Friseurbesuch deckt ein Grundbedürfnis des täglichen Lebens. Wir fordern seit Jahren eine Senkung der Mehrwertsteuer und werden nicht aufhören, bis unsere Branche die notwendige Unterstützung erhält“, betonte Eder beim Pressegespräch.

Mit seinem klaren Appell unterstreicht Wolfgang Eder einmal mehr seinen konsequenten Einsatz für die österreichischen Friseurbetriebe. Ob bei wirtschaftlichen Herausforderungen, der Sicherung von Arbeitsplätzen oder der Förderung des Branchennachwuchses – Eder setzt sich mit Nachdruck dafür ein, die Rahmenbedingungen für die Unternehmen nachhaltig zu verbessern und die Zukunft des Friseurhandwerks aktiv mitzugestalten.

 


Zahlen von der Bundesinnung beigestellt
Foto v.l.n.r.: Mag. Stefan Jenwein, Bundesinnungsmeister KommR Mst. Wolfgang Eder, Dr. David Pfarrhofer