ROMA, das mit 140 Filialen führende Unternehmen für Friseurbedarf in Österreich, wird digital. Pünktlich zum 70. Geburtstag der Vösendorfer, am 2. April, wird schrittweise das bis zu 10.000 Stück umfassenden Sortiment unter www.hairtrader.at online gestellt.

Mit 140 Filialen, 110 davon in Österreich, 400 Mitarbeitern bei ca. 32 Mio. Euro Jahresumsatz und einem Sortiment von 10.000 Produkten ist ROMA – Robert Maurer Friseurbedarf GmbH – Österreichs führendes Unternehmen auf dem Gebiet der professionellen Haarpflegeprodukte. Am 2. April wird das Vösendorfer Familienunternehmen von Robert Maurer und Kommerzialrat Peter Mayer unter der Adresse www.hairtrader.at jetzt auch zum größten heimischen Online-Anbieter von professionellen Haarpflegprodukten. Passend zum 70. Geburtstag stehen dann 770 Artikel sofort für Privatkunden zur Verfügung, letztendlich wird aber natürlich das gesamte Sortiment mit ca. 10.000 Artikeln erhältlich sein. Die Investitionssumme für den Shop beziffern die beiden Eigentümer mit 120.000 Euro.

Internationalen Beauty-Ketten die Stirn bieten

Mit dem Online-Launch bieten die Vösendorfer, nach der digitalen Ausrichtung ihres Corporate Beauty-Magazins „keepstyling“ (Printauflage: 120.000 Stück) und dem Aufbau eines sozialen Netzwerks, der Konkurrenz durch internationale Beauty-Ketten die Stirn. „Für unsere Kunden ergibt sich daraus ein ganzes Bündel an Vorteilen. Zum einen bekommen sie einen besseren Einblick in unsere Produktwelten. Zum anderen können Artikel, die in den Shops nicht lagernd sind, gleich direkt im Shop bestellt werden und werden dann nach Hause geliefert. Umgekehrt gehen Falschbestellungen wieder in die Filialen zurück. Dazu kommt natürlich unsere Fachberatung. Niemand sonst bietet diese Profiberatung für professionelle Pflegprodukte, wie sie sonst nur von Stylisten verwendet werden, die dann zu günstigen Preisen online bestellt und nach Hause geliefert werden“, so Maurer.

Robert Maure (li) und KR Peter Mayer © ROMA

Die Strategie: Online ergänzt offline und umgekehrt

Roland Bürger

Bleibt die Frage, warum ein großer Shop-Betreiber wie ROMA sich online „Konkurrenz“ macht? Marketingleiter Roland Bürger: „Genau das Gegenteil ist der Fall. Der Onlineshop soll neue Kunden ansprechen und sie zu einem Besuch in unseren 140 Shops animieren.“ Gelingen soll das auch mit speziellen Angeboten, die es so nur online gibt. „Viele Aktionen werden parallel zu den Filialen laufen, es wird aber davon losgelöste Aktionen wie z.B. einen Online Black Friday oder exklusive Produkte geben“, so Bürger.

Technische Herausforderungen:10.000 Artikel online verfügbar machen

Screenshot

Gerade für ein Unternehmen wie ROMA, das durch ein besonders vielfältiges Angebot am Markt bestehen muss, stellt der Transfer von physischen Produkten in die Onlinewelt eine enorme Herausforderung dar. „Zum einen musste der Shop in die bestehen Kassen- und die Warenwirtschaftssysteme eingebunden werden. Eine eigene Schnittstelle war dazu nötig, die aber erst zu programmieren war. Zum anderen muss jedes Produkt von uns für den Shop fotografiert, dann freigestellt und mit einer Beschreibung versehen werden“, lässt Bürger tief den Transformationsprozess von ROMA Friseurbedarf blicken.

Da ROMA direkt von den Lieferanten in den jeweiligen Herstellerländern mit neuen Produkten beliefert wird, liegt auch die Verpackung in den Händen der Vösendorfer. „Eigene Boxen für den Privatversand mussten entwickelt werden, um überhaupt einen Versand an Privatpersonen möglich zu machen. Dieser Aufwand war beträchtlich. Er ermöglicht uns aber, komplett auf ausländische Verpackungen und Verpackungsmaterial zu verzichten.


Über ROMA Friseurbedarf

Professionelle Beratung und professionelle Produkte – dafür steht ROMA Friseurbedarf. Das Familienunternehmen von Robert Maurer und Kommerzialrat Peter Mayer verfügt über mittlerweile 158 Jahre Erfahrung in der Friseurbranche und besteht als Firma seit 70 Jahren. Heute ist ROMA Friseurbedarf mit ca. 10.000 Produkten Marktführer in Österreich und erwirtschaftet mit 140 Niederlassungen (110 davon in Österreich) und 400 Mitarbeitern in Österreich, Deutschland und der Schweiz ca. 31,7 Millionen Umsatz.


Fotos © Robin Consult

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