Der Steinmetz Bundy Privatsalon la?sst die Salon-Kultur der Jahrhundertwende aufleben – Das prominente Publikum genoss die lebendige Lesung in vollen Zu?gen

Der Name ist Programm: Der Steinmetz-Bundy Privatsalon am Wiener Opernring 9 ist nicht nur Bu?hne fu?r ho?chste Haarkunst, sondern auch Raum fu?r Salon-Events mit Ku?nstlerinnen, Ku?nstlern und Kulturschaffenden. Mit ihrem „Privatsalon“ an der Ringstraße als Ort des gesellschaftlichen Get-togethers knu?pfen Vanessa Steinmetz-Bundy und Hannes Steinmetz damit an die große Geschichte der renommierten Wiener Salons an. Aktuell verwandelte sich der Salon in eine Bu?hne fu?r Literatur. Eine illustre Ga?steschar folgte der Einladung und erlebte fasziniert, wie Autorin Julya Rabinowich gemeinsam mit Burgschauspielerin Stefanie Dvorak und Schauspielerin Lisa-Lena Tritscher in einer Lesung Alma Mahler, Paul Kammerer und Oskar Kokoschka, die Protagonisten aus Rabinowichs Romans „Kro?tenliebe“, zum Leben erweckte.

Wie es zur Idee fu?r die literarische Lesung kam? „Mit unserem „Privatsalon“ an der Ringstraße knu?pfen wir an die Geschichte der renommierten Wiener Salons als Ort des gesellschaftlichen Get-togethers und des kreativen Austausches an. Nun sind Alma Mahler, Oskar Kokoschka & Co. der Inbegriff der Hochblu?te jener Zeit – und Julya Rabinowich hat mit ihrem Roman „Kro?tenliebe“ ein faszinierendes Portra?t der Ereignisse und Skandale zwischen zwischen Wien, Venedig und Dresden im O?sterreich der Jahrhundertwende vorgelegt. Diese Zeit wollten wir aufleben lassen und unser Publikum auf eine lebendige historische Reise entfu?hren“, erkla?rt Vanessa Steinmetz-Bundy.
„Besonders mit Alma Mahler verbindet uns eine intensive Beziehung. Einerseits sehe ich sie als Hairstylist mit ihrem unverwechselbaren und pra?genden Look als absolute Stilikone und als Inspirationsquelle fu?r moderne Stylings. Daru?ber hinaus begeistert mich und Vanessa die Geschichte dieser außergewo?hnlichen Frau. Wir haben deshalb auch eine Reihe von Paulus Mankers „Alma“-Auffu?hrungen an unterschiedlichen Orten genossen, und unser aktuellster Kontakt mit Alma Mahler war die Lektu?re von Julya Rabinowichs „Kro?tenliebe“, verra?t Hannes Steinmetz.

Sowohl bei Schriftstellerin Julya Rabinowich, als auch bei den zwei Schauspielerinnen Stefanie Dvorak und Lisa-Lena Tritscher spielt Alma Mahler eine maßgebliche Rolle in ihrem ku?nstlerischen Schaffen: Stefanie Dvorak war in Paulus Mankers „Alma“ als Dienstmagd Reserl auf der Bu?hne zu sehen und Lisa-Lena Tritscher verko?rperte fu?r Manker „Alma No. 1“. Beste Voraussetzungen also, um die Verstrickungen und Sehnsu?chte der drei Grenzga?nger Alma Mahler, Paul Kammerer und Oskar Kokoschka in einer gemeinsamen Lesung in Szene zu setzen.
Als Ga?ste des Abends folgten – neben den Ku?nstlerinnen Julya Rabinowich, Stefanie Dvorak und Lisa-Lena Tritscher – auch Roberta Manganelli von Stella Models, Hans Bundy, Susanne Kirnbauer, Dr. Thomas Da?nemark, Generalsekreta?r der Freunde der Staatsoper, Eva Da?nemark, Elisabeth Himmer-Hirnigel von International PR, Schauspieler Mario Canedo sowie die Schauspielerinnen Johanna Hainz, Anna Eva Ko?ck u.a. der Einladung. Durch den Abend fu?hrten Vanessa Steinmetz-Bundy und Hannes Steinmetz.
U?ber die Ku?nstlerinnen des Abends:

Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Sie ist als Schriftstellerin, Kolumnistin und Malerin ta?tig sowie als Dolmetscherin. Bei Deuticke erschienen Spaltkopf (2008, u. a. ausgezeichnet mit dem Rauriser Literaturpreis 2009), Herznovelle (2011, nominiert fu?r den Prix du Livre Europe?en), Die Erdfresserin (2012) und Kro?tenliebe (2016).
Mit „Dazwischen: Ich“ vero?ffentlichte sie bei Hanser 2016 ihr erstes Jugendbuch. Es wurde u. a. mit dem Friedrich-Gersta?cker-Preis, dem O?sterreichischen Kinder- und Jugendbuchpreis und dem Luchs (Die Zeit & Radio Bremen) ausgezeichnet sowie
unter die Besten 7 Bu?cher fu?r junge Leser (Deutschlandfunk) Jugendbuch „Hinter Glas“.
Stefanie Dvorak wurde in Graz geboren. Sie startete Ihre Bu?hnenerfahrung bereits mit 13 Jahren. Neben dem Wiener Burgtheater ist sie beinahe jedes Jahr bei den Festspielen in Reichenau an der Rax sowie in Film und TV zu sehen.
Lisa-Lena Tritscher ist gebu?rtige Steirerin und studierte Germanistik, Theaterdramaturgie sowie Schauspiel. Sie lebt als freiberufliche Schauspielerin in Wien wo sie an unterschiedlichsten Bu?hnen-, Film- und Fernseh-Produktionen mitwirkt.
Informationen zum Roman „Kro?tenliebe“ von Julya Rabinowich
Verlag Deuticke, 192 Seiten
Verstrickungen und Sehnsu?chte dreier Grenzga?nger: Alma Mahler, Oskar Kokoschka und Paul Kammerer. Alma Mahler, die „femme fatale“, die den Verlust ihres Vaters mit einer unu?berschaubaren Zahl von Liebhabern aufzuwiegen versucht, Paul Kammerer, der umstrittene Vater der Epigenetik, der das Geheimnis um seine Kro?ten-Experimente mit ins Grab nimmt, und Oskar Kokoschka, das „enfant terrible“ der Wiener Kunst im fru?hen 20. Jahrhundert, der seinem Liebeskummer mit mehr als unzula?nglichen Mitteln beizukommen versucht: die Protagonisten eines skurrilen Ringelspieles. Julya Rabinowich geht der Sehnsucht nach, in der diese drei miteinander verbunden sind. Ein faszinierender Remix historischer Skandale und Begebenheiten zwischen Venedig, Dresden und Wien im O?sterreich der Jahrhundertwende. Informationen. www.hanser-literaturverlage.de
Fotos © Gilbert Novy