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Abschied von imSalon – Ein Stück Friseurmedien-Geschichte geht verloren!

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Abschied von imSalon – Ein Stück Friseurmedien-Geschichte geht verloren!

Mehr als 20 Jahre, tausende Geschichten – und jetzt das Ende.

Es ist eine Nachricht, die in der Friseurbranche für Fassungslosigkeit sorgt und nachhallt: imSalon musste mit 31. August 2026 den Betrieb einstellen. Am 26. August wurde für die im Salon Verlags GmbH ein Insolvenzantrag eingebracht. Im eröffneten Insolvenzverfahren wurde die sofortige Schließung beschlossen.

Damit endet nach mehr als zwei Jahrzehnten auch die Geschichte einer Plattform, die die Friseurbranche in Deutschland und Österreich journalistisch begleitet und mitgeprägt hat.

Für das Team von OVERHEAD ist dieser Abschied mehr als eine Nachricht aus der Branche. Mit imSalon geht ein langjähriger Medienkollege – und damit auch ein Stück gemeinsamen Weges.

Kollegialität trotz Wettbewerb

OVERHEAD und imSalon waren über viele Jahre Mitbewerber Medienmarkt der Friseurbranche. Unterschiedliche redaktionelle Zugänge und wirtschaftlicher Wettbewerb gehörten dabei selbstverständlich zum gemeinsamen Weg. Umso wertvoller war es, dass die Begegnungen stets von gegenseitigem Respekt, Wertschätzung und professioneller Kollegialität geprägt waren.

Auf Messen, Veranstaltungen und Branchentreffen begegnete man einander auf Augenhöhe, tauschte sich über Themen und Entwicklungen aus, diskutierte unterschiedliche Sichtweisen und fand dabei immer wieder auch Zeit für persönliche Gespräche und gemeinsames Lachen. Wettbewerb und ein gutes, kollegiales Miteinander waren dabei nie ein Widerspruch.

„Wir bedauern das Ende von imSalon sehr. Unsere Begegnungen mit dem Team waren stets von gegenseitigem Respekt, journalistischer Kollegialität und persönlicher Wertschätzung geprägt. Aus beruflichen Kontakten sind im Laufe der Jahre auch freundschaftliche Verbindungen entstanden. Dafür möchten wir dem gesamten imSalon-Team von Herzen Danke sagen“, erklärt Christian Madlmayr, Chefredakteur und Herausgeber von OVERHEAD.

Wenn die Medienlandschaft kleiner wird

Das Ende von imSalon ist zugleich ein Signal, das über das einzelne Medium hinausgeht. Die unabhängige Medienlandschaft der Friseurbranche wird kleiner. Eine Entwicklung, die wir mit Sorge sehen und die letztlich die gesamte Branche betrifft – auch OVERHEAD.

Fachjournalismus braucht Vielfalt. Er braucht unterschiedliche Perspektiven und Medien, die Entwicklungen einordnen, kritisch hinterfragen und den Menschen in der Branche eine Stimme geben.

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Herausforderungen, des Fachkräftemangels und eines sich stark verändernden Marktes sind unabhängige Fachmedien wichtiger denn je. Sie schaffen Orientierung, machen Entwicklungen sichtbar und bieten Raum für Austausch, Diskussion und unterschiedliche Standpunkte.

Dankbarkeit für viele gemeinsame Jahre

„Wir werden imSalon als Kollegen, Gesprächspartner und Wegbegleiter vermissen. Vor allem aber bleiben die vielen gemeinsamen Begegnungen und Gespräche sowie die Erinnerung an viele Jahre eines professionellen und zugleich freundschaftlichen Miteinanders. Dafür sagen wir Danke. Wir wünschen dem gesamten Team alles Gute für das, was kommt“, so das Team von OVERHEAD.

Ein Abschied ist immer auch ein Moment, um zurückzublicken: auf mehr als 20 Jahre Friseurmediengeschichte, auf unzählige Geschichten und Begegnungen – und vor allem auf die Menschen, die diese Branche mit Leidenschaft journalistisch begleitet haben.

Danke, imSalon!