Wer Lehrlingswettbewerbe in Österreich verfolgt, kommt an einem Namen kaum vorbei: Le Figaro in Petzenkirchen in Niederösterreich. Seit 27 Jahren bildet Friseurmeister und Salonunternehmer Jürgen Gartner kontinuierlich junge Menschen aus.
OVERHEAD hat ihn besucht und wollte wissen: Was treibt einen Unternehmer an, der so konsequent auf Ausbildung und Nachwuchsförderung setzt?
Schon beim Betreten des Salons wird spürbar, dass hier Menschen arbeiten, die Freude an ihrem Beruf haben und sich mit dem identifizieren, was sie tun. Diese Atmosphäre kommt nicht von ungefähr. Sie ist Teil einer Unternehmenskultur, in der Ausbildung nicht als Verpflichtung, sondern als Investition in die Zukunft verstanden wird.
Für Jürgen Gartner ist klar: Wer morgen gute Fachkräfte braucht, muss sie heute ausbilden. Und er belässt es nicht bei Worten.
70 Prozent seiner heutigen Mitarbeiterinnen haben ihre Lehre bei Le Figaro absolviert. Einige von ihnen sind seit mehr als 20 Jahren im Unternehmen. Ein beeindruckender Beleg dafür, was entstehen kann, wenn Ausbildung, Förderung und Verbundenheit mit dem Unternehmen langfristig gedacht werden.
Fördern und fordern
Zur Ausbildung bei Le Figaro gehört mehr als das Erlernen des Friseurhandwerks. Junge Menschen sollen entdecken, was in ihnen steckt – und lernen, über sich hinauszuwachsen.
2026 gingen gleich fünf Lehrlinge von Le Figaro beim Landeslehrlingswettbewerb an den Start. Dass Wettbewerbe Teil der Ausbildung sind, erfahren die Jugendlichen bereits beim Eintrittsgespräch. Dabei geht es Jürgen Gartner nicht um das bloße Dabeisein. Wer antritt, soll die Chance bekommen, sich bestmöglich vorzubereiten und zu den Besten zu gehören. Dafür wird trainiert, gefördert und unterstützt.

Diese Haltung zieht sich durch das gesamte Unternehmen. Jürgen Gartner investiert laufend in Weiterbildung und schafft gleichzeitig ein Arbeitsumfeld, in dem sich Lehrlinge, Gesellinnen und Meisterinnen wohlfühlen und entwickeln können.
„Wichtig ist, dass wir den jungen Menschen eine Perspektive bieten, dass sie gerne zur Arbeit kommen und den Beruf mit Herzblut machen. Sie zu fördern, kommt uns allen zugute“, sagt Gartner.
Nicht reden. Machen.
Wie ernst er das meint, zeigt sich während unseres Besuchs ganz spontan. Jürgen Gartner holt die Lehrlinge des dritten Lehrjahres zusammen. Gemeinsam wird entschieden: Sie werden beim NXT Generation Award von OVERHEAD antreten.
Keine langen Gesichter, kein Zögern. Stattdessen ehrliche Freude, Motivation und sofort spürbare Dynamik in der Gruppe. Gartner sagt seine Unterstützung zu – und aus einer Idee wird innerhalb weniger Minuten ein konkretes Vorhaben. Genau darin liegt vielleicht das Entscheidende: Jürgen Gartner spricht nicht nur über Nachwuchsförderung. Er lebt sie.
Denn die Zukunft des Friseurhandwerks entscheidet sich nicht irgendwann. Sie entscheidet sich heute – in den Salons, die jungen Menschen eine Chance geben, sie ausbilden, fordern, fördern und ihnen zeigen, welche Perspektiven dieser Beruf bietet.
Le Figaro übernimmt diese Verantwortung seit 27 Jahren.
Die Branche braucht Unternehmerinnen und Unternehmer, die Ausbildung nicht als Last, sondern als Zukunftsaufgabe verstehen. Denn wer heute in junge Menschen investiert, sichert nicht nur den eigenen Salon – sondern trägt dazu bei, die Zukunft des gesamten Friseurhandwerks zu sichern.









