Das Friseure nicht bloß Haare schneiden, sondern vielmehr einem sehr kreativen, auch künstlerischen Handwerk nachgehen, dafür ist Christoph Sauer ein gelungenes Beispiel. Hinter dem findigen Namen „Haartag“ verbirgt sich sein kleiner, aber feiner Salon in der Kremser Innenstadt indem in intimer Atmosphäre nicht nur Haar-Kunstwerke zu bewundern sind.

Der Salon wurde im November 2019 in Krems eröffnet und befindet sich in einem schmucken Altbau, Gewölbe und rustikaler Steinboden inklusive. Bereits bei der Salonausstattung stellt man fest: hier arbeitet ein Individualist. Die besonderen Arbeitstische sind eine Komposition aus Singer-Nähmaschinen-Gestellen und Naturstein-Platten, entworfen und umgesetzt vom Salon-Inhaber selbst. Eine Do-it-yourself Haltung findet man bei Christoph Sauer nicht nur bei der Einrichtung des Salons, auch ansonsten ist er jemand der sich selbst für alle Tätigkeiten einsetzt. Als Ein-Personen-Salon muss er das auch, schätzt jedoch daran auch daran auch die Flexibilität die er gewinnt. So ermöglicht er seinen Kunden besondere Öffnungszeiten: montags bis freitags heißt er sie von 13 bis abends 21 Uhr in seinem individuellen Reich willkommen. Das diese Öffnungszeiten besonders bei Berufstätigen Kunden sehr gut ankommen, liegt auf der Hand. Dabei wird jeder Kunde im Haartag sehr persönlich aufgenommen: die Termine finden in privater Atmosphäre im Salon ohne die Anwesenheit weiterer statt. So kann sich Christoph Sauer voll und ganz auf die Wünsche seiner Kunden konzentrieren.

Ein weiterer, besonderer Blickfang im Salon befindet sich direkt bei der Rezeption: in den Regalen stehen neben Pflegeprodukten Tusche-Zeichnungen, jede ein Unikat. Christoph Sauers zweite Leidenschaft, neben der Haarkunst ist nämlich das Zeichnen – und so kann man auch seine bildnerischen Kunstwerke im Salon bewundern und erwerben. Auch das Logo, die Schere mit der Symbiose von Männlichkeits- und Weiblichkeitssymbol stammt aus seiner Feder. Im Friseurhandwerk legt Sauer vor allem großen Wert auf perfekte Schnitt-Technik, hat aber auch ein Faible für besonders feine Strähnchen, die einen natürlichen Look ermöglichen. Auch exquisite Aufsteckfrisuren erarbeitetet er gerne und legt in seinem Beruf ganz allgemein größten Wert auf individuelle Kundenbetreuung.

Der Salon-Name „Haartag“ ist übrigens in Analogie zum „Waschtag“ entstanden: während es früher einen regelmäßig wiederkehrenden Waschtag gab (manch einer praktiziert das auch heute noch so), findet Christoph Sauer, so ist es an der Zeit, dass einen „Haartag“ gibt. Ein Tag ganz im Zeichen der Haare.